Archiv
Besucher
  • 131311Seitenaufrufe:
  • 26Seitenaufrufe heute:
  • 54184Besucher:
  • 21Besucher heute:
  • 1jetzt online:

Hymn for Freedom…

Hallo Wiemeringhausen!

Hymn for Freedom

Oft fuhr ich durch den kleinen Ort,
dann sah ich ihn stehen, am Rande dort.
In Shorts und bunten T-Shirt gewandet,
so war aus der Ferne, hilfesuchend hier gestrandet.
Doch jetzt, gottseidank, ist der Neger fort.

‘Freedom’ – Freiheit war sein Lieblingswort,
davon hatte er nicht viel erfahren in seinem afrikanischen Heimatort.
Darum hatte er sich auf einen langen Weg gemacht,
und dieser hatte ihn dann in den sauerländer Weiler gebracht.
Doch jetzt, gottseidank, ist der Neger fort.

Er konnte nicht sprechen ein einzig sauerländer Wort,
aber er grüsste jeden freundlich, in einem fort.
Untergebracht war er nicht in dem besten Haus,
Das Dorf sprach, ‘da geht nur Gesindel ein und aus’.
Doch jetzt, gottseidank, ist der Neger fort.

Er träumte ‘Ich möchte mal wieder arbeiten, oh Lord!’
‘und auch einmal wieder sprechen mit den Menschen hier und dort’.
doch diese sahen in ihm nur den ‘Bimbo, Neger,
Sozialschmarotzer, Asylantenkönig’, die Worte sprach im Orte jeder.
Doch jetzt, gottseidank, ist der Neger fort.

Ein unbequemer Dorfpräfekt, der sprach mit ihm ein Wort,
er könne helfen den Weiler zu pflegen, hier und dort.
Die Grünflächen, die noch niemand hier pflegt,
da half er lächelnd hacken, jedes Beet.
Doch jetzt, gottseidank, ist der Neger fort.

‘Du Neger denkst doch nur an Saufen und an Mord!’,
in einer Amtsstube musste er hören, solch alkoholduftend ausgestossen Wort.
Darauf konnte er als Mensch nichts mehr sagen,
einmal machte er es wie die Einheimischen und hat den Sprecher einfach mal geschlagen.
Doch jetzt, gottseidank, ist der Neger fort.

Dann kam der Grenzbegang in diesem kleinen sauerländer Ort,
so ein richtig sauerländer Fest von der internen Sort.
Mit Bier im Kopf wurde die Liste der Beschwerden schnell aufgestellt,
und den mächtigen Lokalpolitikern beim Feiern entgegengebellt.
Jag’ doch endlich den Neger fort!

Dem Dorfe schadet er, wenn er steht an der Strasse dort,
und er nutzt auch unseren schönen Kurpark nur als Abort.
Nur ein Verein hat sich bisher mit ihm abgegeben,
alle anderen sind vernünftig und  wollen sicher im Sauerlande leben.
Jag’ doch endlich den Neger fort!

Die schwarze Königin des Ortes, fand es war ihr Ressort,
Für die Sicherheit zu sorgen hier in diesem Ort.
Schon am nächsten Tage ist sie aktiv gewesen,
‘da müssen jetzt kehren, die guten schwarzen Besen’
Denn jetzt, gottseidank, ist der Neger fort.

Die frohe Kunde schickte sie durch den ganzen Ort:
Der Neger ist fort!!! Der Neger ist fort!!!
Und den Dorfbewohnern wurde es ums Herze ganz froh,
“So, dat wa ma widda nöddig, so!”
Denn jetzt, gottseidank, ist der Neger fort.

Der Wiemeringhauser

In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas! – Crescat et floreat Wiemeringhausen!

Tags: , , , , , , ,

11 Kommentare zu „Hymn for Freedom…“

  • Mamba:

    #

    Guten Abend zusammen.
    So, bevor hier etwas hereininterpretiert wird, ich bin KEIN Wiemeringhauser CDU mitglied und stehe bestimmt nicht immer zu den Entscheidungen der CDU, aber hier hat sie ABSOLUT richtig gehandelt.
    Erst mal als Info über Mr. Freedom:
    Mr. Freedom war in Wiemeringhausen lange zeit gerne gesehen. Er war freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit.
    In den letzten Wochen ist allerdings in ihm irgendwas “durchgebrannt”.
    Erster Zwischenfall:
    Er stand an der Straße und hat seinen Hausmüll auf der Hauptstraße “entsorgt”. Er wurde FREUNDLICH gebeten seinen Müll aufzuheben und in seiner Mülltonne zu entsorgen, aber nicht auf öffentlichen Straßen. Als Antwort bekoam der Anwohner, der ihn ermahnte einen Tritt in die Beine und wurde von “Mr. Freedom” verprügelt.
    Zweiter Zwischenfall:
    Mr. Freedom steh an der Straße. Ein Wiemeringhauser Dorfbewohner, der auch aus einem anderen Land stammt und überall beliebt ist, fährt mit seinem Auto durchs Dorf. Da er sich öfter mit Mr. Freedom unterhalten hat hält dieser das Auto an. Der Fahrer denkt sich, “Ah, mal wieder ein nettes Gespräch mit Ihm führen!” Von wegen, Mr. Freedom springt ins seitenfenster, geht dem Fahrer an die Kehle, versucht an den Zündschlüssel zu kommen und schlägt im Auto um sich. Der Fahrer schafft es, Mr. Freedom aus dem Auto zu drücken. Als dank schlägt Mr. Freedom auf das Dach des Autos, mehrere Beulen im Dach.
    Anzeige bei der Polizei, antwort:”Auf den Kosten bleiben Sie selber sitzen, bei einem Asylbewerber ist nichts zu holen!”
    Dritter Vorfall:
    Mr. Freedom geht mit einem Schraubenzieher in der Hand auf eine Dorfbewohnerin los, schlägt ihr Kind, auch wieder grundlos.
    Jetzt wird er umgesiedelt, endlich und zu recht. Und dann kommen hier solche Einträge von wegen “Rechtsradikal”???
    Dankeschön!
    Wenn ihr alle meint, Politik und Kritik zu üben, macht das bitte richtig. Informiert euch! Erst denken, dann schreiben!
    Und NICHT irgendetwas aufschnappen und versuchen es durch den Dreck zu ziehen.
    Das gilt für den Verfasser des Artikels UND für den ersten Komentar.
    #
    4

  • wiemeringhauser:

    Hallo Wiemeringhausen!

    Das Thema ist schwierig, ich weiss, und es droht in den Sumpf des “normalen Fremdenhasses” abzurutschen, wo es nichts zu suchen hat.

    Die Informationen in den Kommentaren (bei ZOOM und beim WIEMERINGHAUSER) waren richtig. Jedoch möchte ich hier einen provokanten Vergleich anbringen:

    “Wie oft muss ich einem Hund auf den Schwanz treten, bis dass er mich beisst?”

    Hier ist jemand in eine Sackgasse geraten, aus der er nicht mehr herauskam. Die Kommentare der “qualifizierten Beobachter”, die von “Asylantenkönig”, “Sozialschmarotzer” sprechen, haben hier die Grenzen dieser Sackgasse eigentlich noch enger gezogen. Als die “Ausraster” von “Freedom” begannen, wäre Zeit für alle(!) gewesen, hier etwas zu tun (auch für mich, ich schliesse mich hier nicht aus!!!). Statt dessen wurde gierig darauf gewartet, dass der nächste “Ausraster” kam.

    Die Leute, die heute sagen: “der musste weg, der war eine Gefahr für uns alle” haben in ihrem Rahmen Recht. Aber gleichzeitig haben sie auch alle nichts getan, um diese Situation zu entschärfen (Ausnahme ist hier wohl nur unser englische Mitbürger).

    Insofern finde ich es sehr schade, dass als Zeugnis dieser Ohnmacht auch noch die schon zitierte “Rundmail” durch unseren Weiler ging.

    Und da ich es nicht lassen kann, möchte ich mit den, meiner Meinung nach hier angemessenen Worten von Johann Friedrich Freiherr Cotta von Cottendorf, (1764 – 1832) enden:

    “Die Scheinheiligen kriegen den schönsten Heiligenschein.”

    So, gleich schwinge ich mich wieder auf’s Rad, schliesslich habe ich noch eine Woche Urlaub und die holländische Tiefebene vor mir.

    Der Wiemeringhauser

    In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas! – Crescat et floreat Wiemeringhausen!

  • Kottan:

    Kann es denn auch sein, dass der sogen. Mr. Freedom für sein Handeln selbst verantwortlich war und ist.
    Immer sind die anderen schuld, wie einfach.
    “einmal machte er es wie die Einheimischen und hat den Sprecher einfach mal geschlagen.”
    Welche Einheimischen denn?
    “Wie oft muss ich einem Hund auf den Schwanz treten, bis dass er mich beisst?”
    Den sogen. Mr. Freedom mit einem Hund gleichzusetzen?? Thilo, bist Du es?

    “Die Scheinheiligen kriegen den schönsten Heiligenschein.”
    Setze dir bitte eine Mütze auf, sonst blendest du die Radfahrer.

  • Kollateralschaden:

    Hallo Kottan!

    Ich habe da ein Verständnisproblem. Was meinst Du mit der Frage: “Den sogenannten Mr. Freedom mit einem Hund gleichzusetzen?” und mit: “Thilo, bist Du es?”

    “Einheimische” und “Nichtheimische” tragt doch bitte ohne Polemik zur Klärung bei!!!

    Wohin ist der Mann denn nun “umgesetzt” worden?

    Wer hat die “Umsetzung” veranlaßt?

    Was waren die Anlässe für die “Umsetzung”?

    Zu welchen “Einheimichen” hatte der Nigerianer in den zwei Jahren in Wiemeringhausen Kontakt?

    Wie wurde er im Dorf aufgenommen?

    Hat sich mal jemand um ihn ernsthaft gekümmert?

    Wo und wie hat er gewohnt?

    Welche Erfahrungen hat er mit Behörden gemacht? Hat er darüber mit jemandem gespochen? Wer weiß was darüber?

    Hat oder hatte er eine Arbeitserlaubnis?

    Und noch so einiges mehr wäre zu klären!

    Niemand sollte hier die Meinung der anderen einfach so als rechts oder heiligenscheinverdächtig abtun. Das tut dem gestressten Klima nicht gut, weder in Wiemeringhausen, noch in Deutschland, noch sonstwo. Die Welt ist ein Dorf! Wir müssen uns alle miteinander darin einrichten!!!

  • Zugezogene:

    Mamba, es gibt für Dich kein Kompliment, auch wenn Du so schön alle Vorfälle auflistest. Weshalb so anonym wie der Blogger? Ich meine nicht Deinen Namen, aber weshalb schreibst Du nicht den Namen der Dorfbewohnerin, die angegriffen wurde? Weshalb nennst Du nicht die Namen derjenigen, die ihn aufgefordert haben seinen Müll von der Straße zu räumen? Wer ist der ausländische bei allen beliebte(?) Mitbürger?
    Nennt endlich Fakten oder lasst den Unsinn. Oder sind die Sauerländer wirklich so feige, wie man es ihnen nachsagt?

  • Sauerländer Bürgerliste:

    Die Sauerländer Bürgerliste (SBL) hat heute zu dem Thema eine schriftliche Anfrage an den Landrat des Hochsauerlandkreises gestellt. Mehr dazu in Kürze.

    Gabriele Joch-Eren
    Sauerländer Bürgerliste

  • Kurparkanwohner:

    Unser Ortsvorsteher wurde aktiv, einfach mal nachfragen.

  • wiemeringhauser:

    Hallo Kurparkanwohner!

    Folgende Mail habe ich als Anfrage in dieser Sache eben an unseren Dorfpräfekten geschickt:

    Hallo Hr. Durguter!

    (Ich wähle hier die offizielle Ansprache, da ich nicht weiss, ob “Talat”, oder “Ortsvorsteher” hier korrekt wären).

    Da hier im Ort ihre Emailadresse noch nicht offiziell verbreitet wurde, benutze ich die über AssWieWu bekannte Adresse (tdurguter_at_web.de) und hoffe, dass die Email ankommt.

    In meinem Blog wurde von dem Absender “Kurparkanwohner” die Information gegeben, dass Sie in der Sache “Mr. Freedom” aktiv geworden sind.

    Da ich finde, dass den vielen Spekulationen, die sich im Internet, Dorf und wohl auch Kneipen nun sachliche Informationen entgegengestellt werden sollten, frage ich Sie hiermit ganz offiziell:

    - Was haben Sie veranlasst?
    - Wie ist der Stand der Dinge?

    Da ich weiss, dass ich in Ihren Kreisen mit einer gewissen Skepsis betrachtet werde, sichere ich Ihnen zu, dass Ihre Antwort (falls von Ihnen gewünscht) 1:1 von mir veröffentlicht wird und zwar auch so, dass es keine Kommentare hierzu geben kann und sie von mir auch nicht kommentiert wird. Praktisch als “Internet-Schwarzes-Brett”.

    Ich freue mich, wenn Informationen von kompetenter Stelle hier, die für das Dorf nicht weiter förderlichen Vorgänge, abschliessen würden.

    Ich verbleibe mit freundlichen Grüssen

    Der Wiemeringhauser

    In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas! – Crescat et floreat Wiemeringhausen!

  • EX-Reuterling:

    die mail an den OV wird wohl nie beantwortet werden. Schade! Kann man/frau die email ausdrucken und in den richtigen Kasten werfen oder hängen?

  • wiemeringhauser:

    Hallo EX-Reuterling!

    Natürlich darfst du die Mail ausdrucken und in den Briefkasten des Dorfpräfekten werfen. Wobei ich mir noch nicht so sicher bin, was deine Ahnung hier betrifft. Ich hoffe einfach, dass er die Mail beantworten wird.

    Warten wir einfach einmal ab und geben ihm ein, zwei Nächte, um darüber zu schlafen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

    Der Wiemeringhauser

    In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas! – Crescat et floreat Wiemeringhausen!

  • Der Böhler:

    Hört sich vernünftig an. Schliesslich ist gerade der Ramadan zuende gegangen und die entsprechenden Feiertage gehen bis zum 11.09.10. Von einem “christlichen” Dorfpräfekten erwartest du ja auch nicht, dass er deine Mail am Heiligen-Abend noch beantwortet, sondern gibst ihm auch noch ein paar Tage Zeit.

Kommentieren